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Perfekte Radwoche in Riccione

Auch heuer unternahmen 11 Mitglieder des RSV Seerose ihre nun schon traditionelle Reise in die Emilia Romagna nach Riccione. Nach entspannter 7-stündiger Autofahrt dort angekommen, wurde nach einchecken ins Hotel eine 40 km Tour in Richtung Panoramica mit ihrer prachtvollen Aussicht über die Strände von Riccione, Rimini und Cesenatico absolviert, bevor es zum Abendessen zurück ging.

Das Hotel „Fedora“, dass auch dieses mal wieder für eine 1 Woche zur Heimstatt für kulinarisch verwöhnte Radlermägen wurde, bot eine breite Palette von Speisen aus der italienischen Küche. Egal ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen – man konnte sich am opulenten Büffet bis zum Platzen bedienen, was dem einen oder anderen, der sich durch Training eine schlankere Silhouette verschaffen wollte, bestimmt einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Vom Hotel sind ebenso  Rad-Guides angeboten, die in verschiedenen Leistungsklassen als Ortskundige durch das Gelände der Emilia Romagna führten. Oft angefahren war dieses mal die Republik

San Marino, die ein eigenständiges staatliches Gebilde  auf dem Gebiet von Italien ist. Nach einem langen aber nicht allzu steilen Anstieg gelangt man in die Stadt, bevor es mit kurzen, aber gewalttätigen 20 – Prozent durch die Gassen hinauf zur Aussichtsplattform geht. Belohnt wird man dort oben mit einer atemberaubenden Aussicht auf Rimini, Riccione und das Meer einerseits, andererseits auf die Berge der Emilia Romagna mit dem Monte Carpegna, bis hinein in die Toskana. Charakterisierend für die Landschaft sind pittoreske Dörfer, die sich auf jedem der Hügel rund um San Marino befinden.

Auch ein großes „Muss“  ist eine Tour über die Panoramica, die als eine der schönsten Küstenstraßen Italiens gilt. Am ersten Tag nur zu einem kleinen Teil befahren, ist nach einer kompletten Absolvierung schnell klar, warum das so ist. Hier entfaltet sich der Frühling Italiens mit üppiger Flora, kombiniert mit der gigantischen Aussicht auf Meer und Hinterland in seiner vollen Pracht.

Bekannte aus vorigen Jahren waren auch wieder anwesend. Die eine oder andere Tour wurde zusammen unternommen und Heldensagen ausgetauscht, wenn man noch Luft bekam.

Nun braucht man eigentlich nicht extra erwähnen, dass als Königsetappe die Tour auf den Monte Carpegna, genannt „Cippo“, ausgekuckt wurde. Der Hausberg des italienischen Radidols Marco Pantani wartet mit einer anspruchsvollen Steigung, aber auch mit einer großen Belohnung auf.

Stolz es geschafft zu haben, kann man von oben einen wunderbaren Blick auf die Hügel der Toskana genießen. Nach Capuccino im Tal geht es auf über 30km, in ständig leichtem Gefälle, rasend schnell zurück nach Riccione.

Die Woche war zu schnell vorüber, wie das halt so ist, wenn man etwas genießt. Es bleibt als Fazit festzuhalten, dass es  keinen Sturz mit daraus resultierender Verletzung gegeben hat und das Wetter einfach sagenhaft war. Kurzum ein gelungener Urlaub und mit der dabei erworbenen Kondition lässt sich jetzt schon was anfangen.

Bella Italia !