RSV tritt in vier Klassen an – Amelie Hild auf Platz eins

Mit vier Wettkämpfern trat die Seerose am Sonntag zum Bergrennen in Leutkirch-Diepoldshofen an, von dem die RSV-Sportler einen souveränen ersten Platz an den See zurück brachten.

Amelie Hild, die französische RSV-Gastfahrerin war die Glückliche, die den Verein den Sieg in der Frauenwertung verbuchen ließ. 46 KM in fünf Runden verlangten der jungen Französin ihr ganzes Können ab. Als Mitglied des französischen Landeskaders „Rhone-Alpes“ beherrscht die Häfler ZF-Praktikanntin aus Grenoble natürlich das Bergfahren. So gestaltete sie das Rennen mit Ruhe, Übersicht und Routine. Ab Runde zwei hatte sie ihren Platz im Feld gefunden, von dem aus sie ihre Konkurentinnen kontrollierte, deren Attacken parierte, selber die Konter anführte. In den letzten Berg fuhr nur noch eine Zweiergruppe ein, – Amelie Hild in der hinteren Position. Der Schlagabtausch begann! Trotz Tempobeschleunigungen konnte sich keine Fahrerin lösen. Erst kurz vor dem Ende des langen Anstieges gelang es Hild, noch eine Schippe aufzulegen, als Erste oben anzukommen, um sich nach einer rasanten Abfahrt den Sieg nicht mehr nehmen zu lassen.

Als Hilds Häfler Trainer, ließ es sich Frank Ammann natürlich nicht nehmen, im Jedermannrennen seine Kletterqualitäten zu testen. Ob er mit seiner erreichten Mitelfeldplatzierung zufrieden war, ist nicht bekannt.

Sicher nicht zufrieden war Die U 17-Fahrerin Thalia Möller. Ihr Rennen war zugleich als Bundessichtungsrennen ausgeschrieben. Zum ersten mal im Dress des württembergischen Landesverbandes, ging sie gesundheitlich angeschlagen an den Start. Sie brach das Rennen nach der zweiten Runde ab. Sichtung hin oder her – Gesundheit geht vor!

Als letzter verkaufte Otto Schädler seine Haut! Der Seniorfahrer ging tatsächlich das Risiko ein, im Hauptrennen, einem KT-A/B/C-Rennen, gegen bis zu 30 Jahre jüngere Fahrer anzutreten. Dass er das 111 Km lange Rennen dann als 20., lediglich einmal überrundet, beendete, kommentierte er denn auch folgerichtig mit“Experiment geglückt!“