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Tour de Ländle 2021

Bericht 1. Etappe:

Mit Testzertifikaten und guter Laune ausgestattet sind wir am Fronleichnamstag in Friedrichshafen gestartet. Gleich zu Beginn mussten wir über die Hügel im Hinterland klettern um den Bodensee und das Schussental zu verlassen. Direkt an der Waldburg vorbei ging es weiter nördlich durch Oberschwaben. In Bad Wurzach durften wir nach Einchecken in der Luca-App leckeres Eis, Kaffee und Apfelstrudel im Eiscafe genießen.
Am Wurzacher Ried entlang ging es weiter, bald auch der Rot folgend.
Markant war der Topologiewechsel von der oberschwäbischen Hügellandschaft in das ebene Illertal.
Ein Schauer stoppte uns nur kurz, wir konnten in Illertissen unterstehen.
Davor hatten wir beste Bedingungen, nicht zu heiß trotz Sonnenschein.
Die flache Strecke zum Schluss lies unseren Schnitt steigen und wir erreichten nach 139km und 1150Hm unseren Etappenort, den Landgasthof Zahn in Unterelchingen.

2. Etappe

Gleich nach dem Start in Elchingen ging es betgauf zum warm werden. Auf unserer Flüsse Etappe haben wir zuerst die Brenz gesehen, Heidenheim wurde passiert. Der Kocher war unser nächster Begleiter. Sanft bergab ging es in Richtung Aalen. So konnten wir den dunklen Wolken entfliehen, bei Corona Testung und Pause in Aalen hatten diese aber schon gewaltig aufgeholt. Zum nächsten Fluß, der Jagst fuhren wir zügig weiter. Kurz vor Ellwangen stoppte uns ein Gewitter in Schrezheim.
Glück hatten wir insofern, als wir im dortigen Gasthof einkehren und den Regenguss aussitzen konnten.
Zum nördlichsten Punkt unserer Reise in Crailsheim ging es in der schwülwarmen Luft nach dem Regen, der Himmel hatte aber schon wieder blaue Stellen zu bieten. Ohne weitere Pause folgte der Schwenk nach Westen in Richtung Schwäbisch Hall.
Eine drohende Regenwolke war gnädig mit uns, so kamen wir nach 130km und 1000Hm in Schwäbisch Hall an.
Der Spaziergang durch die Altstadt war ein der krönende Abschluss des Tages.


3. Etappe

Damokles ließ sein Schwert stecken!

Gleich zum Start, das Frühstück war noch nicht verdaut ging es von Schwäbisch Hall nach Oberrot, also bergauf. Dies war nicht die einzige Rampe auf der ersten Hälfte unserer Strecke.
Unser Ziel war, bei der Wettervorhersage möglichst weit trocken zu fahren.
In Schwäbisch Gmünd absolvierten wir den heutigen Corona Test.
Danach ging es direkt auf die alte Strecke der Hohenstaufenbahn. Dort hatten wir einen epischen Flow und waren ruck zuck 23km weiter in Göppingen.
Die zweite Pause war heute in Kirchheim unter Teck. Eisbecher, Kaffee und alkoholfreies Bier haben unsere Tanks wieder aufgefüllt.
So war der Schauer ca. 20km vor unserem Etappenziel zwar ärgerlich aber wir hatten das Ziel ja bereits vor Augen.
Um so mehr konnten wir das Kaltgetränk zum Abschluss am Hotel bereits wieder bei Sonnenschein genießen.
126km standen zum Schluss auf dem Tacho, 1600Hm waren wir insgesamt geklettert.
Mit bangem Blick auf das Wetter des morgigen Tages lassen wir uns überraschen wie die Situation morgen sein wird.